Die Bewerbungfrist zur Ausstellung im Festival-Programm und für den 8. Merck-Preis ging am 29. November 2019 zu Ende. Vielen Dank an alle Bewerberinnen und Bewerber!


Über die Darmstädter Tage der Fotografie & den Merck-Preis

Die Darmstädter Tage der Fotografie setzen relevante Themen und fördern den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie aus unterschiedlichen Perspektiven: Fotoausstellungen, Fachsymposien und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte.

Der mit 10.000 Euro dotierte Merck-Preis für die beste Arbeit in der Wettbewerbsausstellung ist ein zentrales Element der Darmstädter Tage der Fotografie. Die Verleihung des Merck-Preis als Auftakt am Eröffnungsabend ist einer der Höhepunkte des Festivals. Der Preis wird von dem Darmstädter Wissenschafts- und Technologieunternehmen Merck gestiftet. Er wird bereits zum 8. Mal vergeben.
Die zehn Finalistinnen und Finalisten aus dem Wettbewerb werden zusammen im Designhaus auf der Mathildenhöhe präsentiert. Aus dieser Auswahl wird eine Arbeit für den Merck-Preis ausgewählt. Die Bekanntgabe und Preisverleihung findet im Rahmen der Festivaleröffnung am 24. April um 18 Uhr statt.

Die Jury

  • Alexandra Lechner (Fotografin/DTdF-Mitbegründerin/RAY-Kuratorin)
  • Ute Noll (On Photography, Bildredaktion DU)
  • Marcel Rauschkolb (Vorstand DTdF)
  • Julia Reichelt (Leiterin des Kunstforum der TU)
  • Prof. Dr. Kris Scholz (Hochschule Darmstadt)
  • Gregor Schuster (Fotograf/DTdF-Mitbegründer)

Jahresthema 2020:
Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie

Humor und Fotografie haben mehr Gemeinsamkeiten als vordergründig ersichtlich ist. Beide durchleuchten bestehende Verhältnisse, überspitzen Ereignisse und verarbeiten Erfahrungen aus einem eigens ausgewählten Blickwinkel. Fotografie visualisiert mit präziser Pointierung, skurrilen Perspektiven, konzentrierten Momenten oder einer eigenwilligen Inszenierung die Welt, in der wir leben. Erst durch eine entrückte Betrachtungsweise gewinnen wir neue Einsichten. Humor schaut charmant auf Alltägliches, skizziert mit leicht verschobenen Blick das Gegenteil, spielt mit vordergründigen Assoziationen – und Hintergründiges blitzt auf. Humor oder Satire im Bild können komische Situationen, überraschende Wendungen und unerwartete Widersprüche sichtbar machen. Die distanzierte oder verschobene Betrachtungsweise vermittelt uns neue Perspektiven – und im Idealfall lässt sich aus den unerwarteten Erkenntnissen gesellschaftliches Handeln ableiten. Sie machen in jedem Fall den Ernst des Lebens erträglicher und hinterfragen unsere Einstellungen, Werte und Vorurteile. Wir suchen Bilder und Serien, die uns ernsthaft und/oder auf lustige Weise neue Sichtweisen und Positionen offenbaren.

Bewerbungsvoraussetzungen

Am Wettbewerb teilnehmen konnten alle Fotografen/innen und Künstler/innen, die mit dem Medium Fotografie arbeiten, sowie auch alle Studierende aus Kunst, Design und Fotografie ebenso wie Fotoassistenten/innen. Alle Genres der Fotografie waren zugelassen und konnten als in sich geschlossene Serie oder als Einzelbild eingereicht werden. Eine eigenständige, zeitgenössische Position sollte erkennbar sein. Der Merck-Preis fordert eine konsequent umgesetzte und qualitativ hochwertige Arbeit bis zur Präsentation vor Ort.

Einsendeschluss

Einsendungen für das Rahmenprogramm und den Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie 2020 mussten bis zum 29. November 2019 (Posteingang) komplett eingetroffen sein. Für die Verlängerung der Bewerbungsfrist vom 15. auf den 29. November wurden zusätzliche 10 EUR Bearbeitungsgebühr fällig.

Einsendung der Arbeiten/ Serien

Die Einsendungen mussten in einer geschlossenen Verpackung zusammen mit dem vollständig ausgefüllten Anmeldeformular eingehen.

Die zur Bewerbung eingereichten Arbeiten/Serien mussten Aufsichtsvorlagen sein. Eine Präsentation im Format DIN A4 war ausreichend, durfte maximal jedoch 30 × 40 cm messen. Es konnten ca. 10 Aufsichtsvorlagen eingereicht werden, die auf der Rückseite mit Namen und Adresse des Autors gekennzeichnet sein mussten. Eine Beschreibung der Arbeit/Serie war beizufügen, die sowohl die gesamte Anzahl der Bilder mit endgültigen Größenangaben und der Form der Ausstellungspräsentation beinhaltete sowie ein kurzes Exposé über die Arbeit (max. eine halbe DIN A4 Seite bzw. ca. 1.000 Zeichen). Eine Kurzbiographie über Ausbildung, Ausstellungen, Stipendien oder Publikationen war erwünscht.

Zusendungen aus dem Ausland mussten zollfrei (Inhalt ohne Wert) deklariert werden.

Anerkennung der Juryentscheidungen

Die Entscheidungen der Jury sind bindend. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Mit der Anmeldung akzeptierten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die Konditionen, die in dieser Ausschreibung dargelegt waren. Die für Wettbewerbsausstellung der „Darmstädter Tage der Fotografie 2020“ ausgewählten Teilnehmer sagten verbindlich zu, an der Ausstellung teilzunehmen.

Organisation

Das Festival ist eine gemeinnützige Veranstaltung. Die Darmstädter Tage der Fotografie werden vom Team des Kunstforum der TU Darmstadt organisiert und verantwortet. Der Veranstalter agiert als Vermittler zwischen Ausstellungsort und Künstler. Er übernimmt die Öffentlichkeitsarbeit, die Realisation des Ausstellungskataloges sowie die Organisation des gesamten Festivalprogramms. Für den Katalogbeitrag sind entsprechende Druckdaten zur Verfügung zu stellen. Der An-/Abtransport der ausgewählten Arbeiten wird in Absprache mit den Nominerten von den Veranstaltern übernommen bzw. unterstützt. Der Aufbau der Arbeiten wird vom Veranstalter geleistet. Eine entsprechende Hängung wird im Vorfeld abgesprochen und den vorhandenen Möglichkeiten angepasst. Alle zehn Nominierte werden für das Eröffnungswochenende eingeladen: Das beinhaltet zwei Übernachtungen, Teilnahme am Symposium und Künstlerdinner (25. April 2020). Reisekosten werden bis zu einer Höhe von 250 Euro übernommen.

Teilnahmegebühr

Bewerber aus Deutschland und EU (SEPA):

Einsendeschluss der Bewerbungen war der 15. November 2019 (Posteingang) Die Veranstalter erhoben eine Teilnahmegebühr von 25 Euro, die in Form einer Überweisungsbestätigung beiliegen sollte. Für die Fristverlängerung bis zum 29. November 2019 (Posteingang) wurde zusätzlich ein Betrag von 10 EUR fällig, somit 35 EUR gesamt.

Bewerber aus anderen Staaten:

Einsendeschluss der Bewerbungen war der 15. November 2019 (Posteingang) Die Veranstalter erhoben eine Teilnahmegebühr von 30 Euro, die in Form einer Überweisungsbestätigung beiliegen sollte. Für die Fristverlängerung bis zum 29. November 2019 (Posteingang) wurde zusätzlich ein Betrag von 10 EUR fällig, somit 40 EUR gesamt. Die Zusendung der Bewerbungsunterlagen musste zollfrei (Inhalt ohne Wert) deklariert sein. Die Veranstalter kommen nicht für Kosten auf, die durch den Zoll entstehen.

Den Arbeiten waren alle geforderten Unterlagen beizufügen. Unvollständige Bewerbungsunterlagen werden der Jury nicht vorgelegt. Die Veranstalter haften weder für Schäden an eingesan­­dten Arbeiten noch für deren Verlust. Ein Exemplar des Ausstellungskataloges 2020 (VK 25 EUR) wird allen Bewerberinnen und Bewerbern auf Wunsch und gegen eine Schutz­gebühr von 15 EUR, unabhängig von der Auswahl durch die Jury oder einer Teilnahme an der Ausstellung, zugeschickt.

Rücksendung der Arbeiten

Die Verpackung mussteso beschaffen sein, dass sie für die Rücksendung der Arbeiten wiederverwendet werden kann. Der Rückversand erfolgt auf dem Postweg. Wird eine andere Form der Rücksendung gewünscht, sollte dies vermerkt sein. Der Rückversand erfolgt unabhängig vom Rücksendungsweg auf Gefahr des jeweiligen Teilnehmers nach der Jurysitzung bis spätestens Ende Januar 2020.

Haftung

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer stellten ihre/ seine Arbeit(en) auf eigenes Risiko zur Verfügung. Vom Eingang der Arbeiten bis zum Zeitpunkt der Rücksendung an den jeweiligen Teilnehmer haftet der Veranstalter weder für Schäden an eingesandten Arbeiten noch für deren Verlust. Eine sorgfältige und sachgemäße Behandlung sichern die Veranstalter selbstverständlich zu.

Urheberrecht und Recht am eigenen Bild

Jede Teilnehmerin und jeder Teilnehmer versicherte mit seiner Unterschrift auf dem Anmeldeformular, dass er alleinige/r Urheber/in der eingereichten Arbeiten war, dass sie/er über die Arbeiten und die daran bestehenden Nutzungsrechte frei verfügen durtfe und dass die Bilder frei von Rechten Dritter waren. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben außerdem dafür einzustehen, dass abgebildete Personen oder die Inhaber der Rechte an abgebildeten Werken der bildenden oder angewandten Kunst sowie die Urheber von Bildern, aus denen die eingereichten Arbeiten durch eine Bearbeitung oder Umgestaltung entstanden sind, die Einwilligung zur Veröffentlichung und Verwertung der Bilder – einschließlich der publizistischen Auswertung im Rahmen des Festivals – in nachweisbarer Form erteilt haben. Alle Patent- und Urheberrechte bleiben bei den Teilnehmerinnen und Teilnehmern. Diese gesetzlichen Rechte zu überwachen ist Aufgabe der Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Nutzungsrechte

Alle eingereichten Arbeiten dürfen für das Festival und seine publizistische Auswertung genutzt werden. Die Darmstädter Tage der Fotografie haben insbesondere das Recht, die von der Jury zu diesem Zweck ausgewählten Arbeiten auszustellen sowie in Zeitungen, Zeitschriften und anderen Publikationen und Medien zu veröffentlichen – allerdings nur im Rahmen des Festivals und seiner publizistischen Auswertung. Für diese Nutzung können die Teilnehmerinnen und Teilnehmer keinen Anspruch auf ein Nutzungshonorar geltend machen.

Stand der Ausschreibung Dezember 2019. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Die Jury

Alexandra Lechner (Fotografin/DTdF-Mitbegründerin/RAY-Kuratorin), Ute Noll (On Photography, Bildredaktion DU), Marcel Rauschkolb (Vorstand DTdF), Julia Reichelt (Leiterin des Kunstforum der TU), Prof. Dr. Kris Scholz (Hochschule Darmstadt), Gregor Schuster (Fotograf/DTdF-Mitbegründer)

Das Bild zeigt das Team von 2018 – Update folgt!