11. DARMSTÄDTER TAGE DER FOTOGRAFIE (DTdF)
»Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie«

HINWEIS: Die »11. Darmstädter Tage der Fotografie« (DTdF) finden aufgrund der Corona-Pandemie-Vorsorge NICHT wie ursprünglich geplant vom 24. April bis 03. Mai 2020 statt. Das DTdF-Team und seine Kooperationspartner*innen arbeiten nun aktiv an der Findung eines neuen gemeinsamen Termins für Festival, Symposium und Kunstvermittlungsprogramm.
Updates hierzu finden Sie in Kürze u.a. hier auf der Homepage.

Das triennal stattfindende Festival »Darmstädter Tage der Fotografie« (DTdF) zählt zu den wichtigsten deutschen Fotoereignissen. Mit Fokus auf internationale, zeitgenössische Fotografie setzt es relevante Themen und fördert den interdisziplinären Diskurs in der Fotografie.

Zwölf Ausstellungen mit 45 internationalen Fotografinnen und Fotografen, zwei Symposien und der mit 10.000 Euro dotierte »8. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie« zu Begegnungen zwischen Publikum und Ausstellenden ein.

Zehn Tage lang beleuchten zahlreiche Aktionen ein Schwerpunktthema aus unterschiedlichen Perspektiven. Fotoausstellungen, Fachsymposien und Diskussionen geben der Auseinandersetzung über Fotografie eine einzigartige Dichte. Mit der Präsentation der Shortlist zum »8. Merck-Preis der Darmstädter Tage der Fotografie« in einer kuratierten Gruppenausstellung im Designhaus sowie in kuratierten Ausstellungen in Museen und Off-Spaces in der Innenstadt bietet sich den Besucherinnen und Besuchern ein abwechslungsreiches Erlebnis aktueller zeitgenössischer Fotokunst. Zum Festival erscheint traditionell ein umfangreicher Katalog.

Beteiligte KÜNSTLERINNEN UND KÜNSTLER in den Ausstellungen

AdeY, Ute Behrend, Katrin Binner, Anna & Bernhard Blume, Candice Breitz, Thorsten Brinkmann, Joachim Brohm, Erik Clewe, Anton Corbijn, Heiko Daniels, Götz Diergarten, Elsa & Johanna, Anja Engelke, Samuel Fosso, Manuel Frolik, Rodney Graham, Martine Gutierrez, Ren Hang, Jana Hartmann, Andy Kassier, Juergen Klauke, Frank Kunert, Ivar Kvaal, Ute Mahler, Mirko Müller, John Myers, Jana Sophia Nolle, Joseph Obanubi, Patricia Paryz, Robert Pufleb & Nadine Schlieper, Christian Retschlag, Pipilotti Rist, Johanna Schlegel, Tom-Oliver Schneider, Cindy Sherman, Alexey Shlyk, Heide Stolz, Iiu Susiraja, Nikita Teryoshin, Lars Tunbjörk, N. A. Vague, Wolfgang Vollmer, Valerie Wolf Gang, Tori Wrånes, Erwin Wurm

Referentinnen und Referenten des SYMPOSIUMs

Naomi Harris, Erik Kessels, Dr. Sophie-Charlotte Opitz, Kevin Pauliks, 
Juergen Teller

→ Pressebilder & Infomaterial

→ Download der offiziellen Pressemeldung zum Festival Programm (Stand: 05.03.2020; Daten im Zuge der Corona-Pandemie nun nicht mehr aktuell. Update folgt in Kürze)

JAHRESTHEMA 2020: »Skurrile Fluchten – Humor in der Fotografie«

Humor und Fotografie haben mehr Gemeinsamkeiten als vordergründig ersichtlich ist. Beide durchleuchten bestehende Verhältnisse, überspitzen Ereignisse und verarbeiten Erfahrungen aus einem eigens ausgewählten Blickwinkel. Fotografie visualisiert mit präziser Pointierung, skurrilen Perspektiven, konzentrierten Momenten oder einer eigenwilligen Inszenierung die Welt, in der wir leben. Erst durch eine entrückte Betrachtungsweise gewinnen wir neue Einsichten.

Humor schaut charmant auf Alltägliches, skizziert mit leicht verschobenen Blick das Gegenteil, spielt mit vordergründigen Assoziationen – und Hintergründiges blitzt auf. Humor oder Satire im Bild können komische Situationen, überraschende Wendungen und unerwartete Widersprüche sichtbar machen. Die distanzierte oder verschobene Betrachtungsweise vermittelt uns neue Perspektiven – und im Idealfall lässt sich aus den unerwarteten Erkenntnissen gesellschaftliches Handeln ableiten. Sie machen in jedem Fall den Ernst des Lebens erträglicher und hinterfragen unsere Einstellungen, Werte und Vorurteile.

Über DTdF

2019 wurde nach zehn Ausgaben des Festivals die Struktur und das Konzept der »Darmstädter Tage der Fotografie« erneuert und mit dem Kunstforum der TU Darmstadt eine starke Partnerschaft eingegangen. Seitdem werden die »Darmstädter Tage der Fotografie« vom Kunstforum der TU Darmstadt präsentiert und organisiert.

Der Kulturfonds Frankfurt RheinMain fördert das Festival als eine von drei Triennalen in der Rhein-Main-Region. Damit betont der Kulturfonds die Bedeutung der zeitgenössischen Fotografie für die Region.